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TGV mit großen Plänen für die Zukunft

Frankreichs Hochgeschwindigkeitszug wird 30 / Finanzierung für weiteren Streckenausbau ungeklärt

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die französischen Hochgeschwindigkeitszüge TGV werden in diesem Jahr 30 Jahre alt.

Die ersten TGV verbanden 1981 zunächst nur Paris mit Lyon, wobei sie die Distanz von 450 Kilometern in zwei Stunden vierzig Minuten zurücklegten statt der mehr als vier Stunden bei herkömmlichen Fernzügen. Heute ist das TGV-Netz 1900 Kilometer lang und verbindet Paris mit vielen wichtigen Städten des Landes.

Bis 2020 soll sich die Streckenlänge auf 4000 Kilometer mehr als verdoppeln. Allerdings befinden sich die Verbindungen Marseille-Nizza, Paris-Le Havre, Dijon-Lyon, Poitiers-Limoges und Nimes-Montpellier-Toulouse-Bordeaux noch in einer frühen Planungsphase. Da zwischen all diesen Städten auch heute schon TGV-Züge verkehren – wenn nicht durchweg mit 300-320 km/h, dann eben streckenweise mit bis zu 160 km/h – verfügt die Staatsbahn SNCF schon über 480 TGV-Züge, davon 151 doppelstöckige. Mit ihnen wurden in den zurückliegenden 30 Jahren insgesamt 1,7 Milliarden Fahrgäste befördert. Allein 2010 waren es 98,5 Millionen.

Für die SNC...


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