Protest im Fall Joaquín Pérez Becerra

Venezuela lieferte linksgerichteten Journalisten an Kolumbien aus

  • Von Harald Neuber
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Im Schnellverfahren haben venezolanische Strafverfolgungsbehörden Anfang der Woche einen linksgerichteten Journalisten an Kolumbien ausgeliefert. Der schwedische Staatsbürger kolumbianischer Abstammung Joaquín Pérez Becerra wird von Bogotá der Mitgliedschaft in der Guerillaorganisation FARC bezichtigt. Er hatte von Stockholm aus das Nachrichtenportal Anncol betrieben. Linksgerichtete Gruppen und Medien in Lateinamerika und Europa protestieren gegen seine Auslieferung.

Bei seiner Ankunft auf dem Catam-Militärflughafen nahe der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá hatte Pérez Becerra jetzt nur kurz die Möglichkeit zu einer Stellungnahme. Er sei Journalist und politischer Flüchtling aus Schweden, rief er wartenden Journalisten zu, als er in Handschellen und einer Schutzweste von drei schwer bewaffneten Polizisten abgeführt wurde. In Venezuela protestierten Chávez-Anhänger indes vor dem Sitz des Geheimdienstes Sebin gegen die Entscheidung der Strafverfolgungsbehörden. Die Kommunistische Partei Venezuelas (PCV) – Mitglied in der Koalition von Präsident Hugo Chávez – kritisierte die Auslieferung als »absurd«. Nach Presseberichten stellte die PCV dem Beschuldigten drei Anwälte.

Der gebürtige Kolumbianer Joaquín Pérez Becerra lebte sei...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 352 Wörter (2524 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.