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Mit Knüppeln, Steinen und Bomben

Neues Bildungsgesetz empört in Honduras Lehrer und Gewerkschafter

  • Von Andreas Knobloch
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In Honduras' Bildungssystem gärt es. Die gewaltsamen Ausschreitungen der letzten Wochen und Monate sind nur der Höhepunkt eines zunehmenden Protestes gegen das neue Bildungsgesetz.

»Wir bringen die Auseinandersetzung zurück auf die Straße, als Antwort auf die Repression gegen die Proteste der Lehrer«, verkündete Gewerkschaftsführer Eulogio Chávez gegenüber der Nachrichtenagentur Prensa Latina. Chávez ist einer von 305 Lehrern, die an den gewaltsamen Protesten gegen das neue Bildungsgesetz Mitte April teilgenommen hatten und die das Bildungsministerium für zwei bis sechs Monate vom Unterricht suspendiert hat. Die betroffenen Lehrer gehören zu jenen, die zwischen dem 28. und 30. März nicht zum Unterricht erschienen waren, nachdem die Regierung den Lehrerstreik am 27. März als illegal erklärt hatte. Nach Bekanntwerden der Suspendierungen zogen sich die Führer der Lehrergewerkschaften aus den Gesprächen mit der Regierung Porfirio Lobo Sosa zurück und verkündeten, solange nicht an den Verhandlungstisch zurückkehren zu wollen, bis die Sanktionen gegen die Streikenden nicht aufgehobe...


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