Die Integrationslegende

Während das Bildungspaket holprig anläuft, bleiben Integrationsgelder ungenutzt

  • Von Velten Schäfer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Arbeitsministerin von der Leyen ist überzeugt von der Integrationskraft des »Bildungspakets«. Vor Ort läuft es weiter schleppend, grundlegende Fragen bleiben ungeklärt. Zugleich werden offenbar von den Arbeitsagenturen vorhandene Mittel für berufliche Integrationsmaßnahmen nicht ausgegeben, obwohl das Ministerium das angewiesen haben soll.

Jörg Böhm ist wahrscheinlich nicht der Mensch, vor dem die Bundesarbeitsministerin erzittert. Den Landesvorsitzenden des Arbeitslosenverbands in Mecklenburg-Vorpommern ficht dies nicht an: Mit einem bösen »offenen Brief« wendet er sich jetzt an die Ministerin: »Glauben Sie wirklich, dass ein Zuschuss zum Mittagessen, so richtig er ist, ein Fahrkartenzuschuss für die Fahrt zur nächsten Schule oder die Teilnahme an Tagesausflügen zu einer qualitativ besseren Bildung führt?«

Die Ministerin hatte in der Landespresse ein Interview gegeben, in dem sie sich unter anderem sehr optimistisch über die Aussichten des »Bildungspakets« geäußert hatte. Was Böhm so aufregt, sind Formulierungen, in denen sich die Ministerin unter anderem zur Aufgabe macht, 100 Prozent der Bildungspaket-Leistung auch auszuzahlen. »Das kann sich Frau von der Leyen nicht zum Ziel setzen, das ist der Auftrag des Gerichts.«

Böhm bezieht sich auf das Bundesverfassungsgericht, ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 507 Wörter (3656 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.