Sonja Vogel 03.05.2011 / Brandenburg

Tür zu zum Erfolgsbericht

Quartiersmanagement Schillerpromenade blickt zurück / Kritik an Stadtteilarbeit radikalisiert sich

Als Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) gestern vor dem Büro des Quartiersmanagements (QM) Schillerpromenade vorfuhr, ging ein halbes Dutzend Aktivisten in Position. Auf ihrem Plakat steht: »Keine Ausgrenzung und Verdrängung!« Buschkowsky, der mit Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) die Broschüre »10 + 2 Jahre – Quartiermanagement Schillerpromenade« vorstellte, blieb unbeeindruckt. Das QM sperrte sicherheitshalber die Tür ab – so blieben Akteure und Pressevertreter unter sich.

Überraschend war der Protest indes nicht. Das Quartiersbüro war mehrfach angegriffen worden. »Wir haben aber den 1. Mai gut überstanden«, erklärte dann auch Kerstin Schmiedeknecht, Leiterin des Büros, zur Begrüßung. Manchmal denke sie, ihr stünde statt eines Gehaltes Schmerzensgeld zu, legte Schmiedeknecht nach. Die Umstehenden lachten. Die Stimmung blieb angespannt.

Kritisiert worden w...

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