Angriff von Maoisten in Indien

Elf Polizisten in Jharkhand getötet

Delhi (dpa/ND). Maoistische Rebellen haben im ostindischen Bundesstaat Jharkhand einen Polizeikonvoi angegriffen und mindestens elf Sicherheitskräfte getötet. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch mitteilte, wurden 57 weitere Einsatzkräfte verletzt. Die Maoisten hätten am Dienstag in einem Waldgebiet einen Sprengsatz gezündet und kurz darauf das Feuer auf den Konvoi eröffnet. Bewaffnete Maoisten in Indien kämpfen nach eigener Darstellung für die Rechte der armen Landbevölkerung. Sie sind in mehr als einem Drittel der 626 indischen Distrikte aktiv. Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation South Asia Terrorism Portal fielen dem Konflikt seit Januar landesweit mehr als 200 Menschen zum Opfer.

Ein indischer Regionalpolitiker und vier weitere Personen sind bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen. Das Wrack sei fünf Tage nach dem Verschwinden des Hubschraubers entdeckt worden, sagte ein Regierungssprecher am Mittwoch. Der Hubschrauber sei in der Himalaya-Region Tawang im Bundesstaat Arunachal Pradesh abgestürzt.

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