Stefan Otto 06.05.2011 / Brandenburg

Grünste Lösung für den Mauerpark

Die Stiftung Weltbürgerpark will die Erweiterungsfläche kaufen und eine Bebauung verhindern

Mauerpark tagsüber: Nicht immer ist es hier so ruhig, Abends und am Wochenende steppt der Bär.

Ein Kompromiss kommt für sie nicht in Frage. »Mauerpark kaufen statt verschenken« heißt der Slogan der Aktivisten, die es damit ernst meinen und die Stiftung Weltbürgerpark gegründet haben. Sie lehnen eine Parkerweiterung im Tausch gegen eine angrenzende Bebauung ab, wie es Ephraim Gothe (SPD), Baustadtrat in Mitte, mit der Immobilienfirma Vivico als Eigentümerin des Geländes ausgehandelt hat. Die Stiftung will eine Parkerweiterung von der Bernauer Straße im Süden bis zu den Gleisen der Ringbahn im Norden.

Stets wurde den Aktivisten bislang zugerufen, dass dies ein frommer Wunsch sei, der allerdings fern jeder politischen Machbarkeit läge. Denn dafür müsste das Land Berlin die Fläche von der Vivico zurückkaufen, und dafür habe es keine Mittel. Doch jetzt will die Stiftung das Geld dafür aufbringen. »Wir wollen Berlin bei der Ehre packen«, sagt Aktivist Frank Möller gestern bei der öffentlichen Vorstellung der Stiftung. Wer sich als ...

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