Gute Ausländer bringen Geld

Dänemarks Regierung berechnet Kosten der Einwanderung – auf Rat von Rechtspopulisten

  • Von André Anwar, Stockholm
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die guten Ausländer bringen Geld, die schlechten kosten. Das hat die dänische Regierung ausrechnen lassen, um ihre harte Ausländerpolitik zu rechtfertigen. Doch ihre Zeit scheint trotz der populistischen Aktion abzulaufen: Wenige Monate vor den Wahlen fällt sie in Umfragen zurück.

Sören Pind ist stolz. Nun hat es der dänische Minister für Ausländerfragen – offiziell: Integrationsminister – schwarz auf weiß. Die harte Ausländerpolitik, die die rechtsliberal-konservative Regierung seit einem Jahrzehnt fährt, zahlt sich aus. Eine Studie einer interministeriellen Arbeitsgruppe hat ergeben, dass der Staat mit dieser Politik Jahr für Jahr 5,1 Milliarden Kronen (680 Millionen Euro) spart. Das sind immerhin 0,29 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. »Jetzt sehen wir, dass es nicht gleichgültig ist, wen wir ins Land lassen«, sagte der Rechtsliberale Pind der Zeitung »Jyllands-Posten«.

Möglich wurde diese Einsparung laut dem Bericht unter anderem, weil sich der Anteil der »guten« Ausländer stark erhöht hat. Die guten Ausländer, das sind die Bürger der EU- und der EFTA-Staaten, also der Schweiz, Norwegens und Islands. Seit 2001, als die derzeitige Koalition erstmals ins Amt gewählt wurde, hat sich ihre Zahl mehr al...

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