Marko Ferst 07.05.2011 / Politik

Atomunfälle bleiben hohes Risiko für Deutschland

Was wir aus Tschernobyl, Fukushima und anderen Störfällen lernen könnten

Wird Fukushima der letzte große Reaktorunfall gewesen sein? Die Aufräumarbeiten und womöglich auch der Bau von »Sarkophagen« in Japan werden viele Liquidatoren mit Strahlenbelastungen hinterlassen. Auch um Fukushima gibt es nun eine Sperrzone. Schätzungsweise 12 Prozent der in Tschernobyl freigesetzten Menge an radioaktiven Nukliden wurden bislang ausgestoßen. Unabhängige Strahlenkontrolleure, wie die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien, vermuten jedoch deutlich höhere Emissionen an Jod und Cäsium. Zudem ist die Bevölkerungsdichte zehn- bis fünfzehnmal so hoch wie im Umkreis des ukrainischen Unglücksreaktors.

Bei den zwei Wasserstoffexplosionen hatte man vermutlich Glück. Das Containment blieb halbwegs intakt. Günstig könnte gewesen sein, dass die Reaktoren durch das Erdbeben bereits in abgeschaltetem Zustand waren. Erhitzt sich der Kernbrennstoff auf über 2000 Grad und kommt plötzlich mit Wasser in Berührung, kö...

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