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Gefühlt links und grün

FAKTENcheck: Rechtsdominierte Medien?

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Für einen Teil der Linkspartei sind die Schuldigen an den derzeit schlechten Umfragewerten ausgemacht – die Medien, die tendenziell rechts und linksfeindlich orientiert seien. Die sogenannten Mainstream-Medien dürfe man nicht auch noch mit Munition versorgen, meinen daher die Initiatoren der Fair-Play-Kampagne und fordern die Politiker der Partei auf, sich nur noch in parteieigenen bzw. parteinahen Medien zu inhaltlichen Kontroversen zu äußern.

Dabei sind Journalisten durchaus linken Positionen nicht abgeneigt. Das legen zumindest zwei Studien nahe. So tendieren laut einer Untersuchung der FU Berlin zwar über 45 Prozent der Journalisten rot-rot-grün zu, allerdings kommt die Linkspartei in der aus dem letzten Jahr stammenden Studie dabei nur auf 4,2 Prozent; würden nur Journalisten wählen dürfen, wären die Grünen mit rund 26 Prozent stärkste Partei und die CDU rangierte mit 9 Prozent nur knapp vor der FDP (7,4 Prozent).

Gefühlt tickt die Journaille also links und das auch in den Chefetagen. Das zeigt eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung aus dem Jahr 2008. Befragt wurden Absolventen der renommierten deutschen Journalistenschulen, die gemeinhin einen Teil der künftigen Chefredakteurselite in den Zeitungen stellen. Rund zehn Prozent verortet sich links, 34 Prozent beschreiben ihre politische Grundhaltung als links von der Mitte. Der Linkspartei kommt das allerdings nicht zugute. Exakt 0,0 Prozent fühlen sich ihr politisch am nächsten; die Grünen haben die Sympathien von 39 Prozent, von der SPD fühlen sich 21 Prozent angezogen, die Union überspringt mit 5 Prozent gerade noch die Bundestagshürde.

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