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Mexiko hat die »Schnauze voll«

Massenproteste gegen den Drogenkrieg von Präsident Felipe Calderón

  • Von Luz Kerkeling
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Mehr als 100 000 Menschen demonstrierten in Mexiko-Stadt gegen den »Krieg gegen die Drogen« von Präsident Felipe Calderón. 20 000 Zapatisten forderten in Chiapas »Kein Blutvergießen mehr!«

Am vergangenen Sonntag endete ein viertägiger Friedensmarsch gegen den »Krieg gegen die Drogen«, den die konservative Regierung von Präsident Felipe Calderón seit 2006 führt, mit einer Großdemonstration auf dem Hauptplatz von Mexiko-Stadt. »Wir haben die Schnauze voll!« und »Kein Blutvergießen mehr!« waren die dominierenden Parolen der rund 100 000 Teilnehmer der Kundgebung, die durch eine enorme soziale Vielfalt geprägt war. Unter den Unterstützern der Proteste befanden sich sowohl Unternehmer, Studierende, Kirchenvertreter, Aktivisten von Gewerkschaften, kleinbäuerlichen und indigenen Verbänden sowie Frauen- und Menschenrechtsorganisationen als auch Angehörige des bürgerlichen Mittelstandes.

Zur Mobilisierung hatte eine Gruppe um den Schriftsteller Javier Sicilia aufgerufen, dessen Sohn zusammen mit sechs weiteren Personen vermutlich von Drogenhändlern Ende März brutal ermordet worden war. Sicilia hatte daraufhin einen empörten ö...


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