Nachhaltiges Wachstum oder Schrumpfung?

Unterschiedliche Konzepte: »Green New Deal« und solidarische Ökonomie

  • Von Jürgen Weber
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Seit der Wirtschafts- und Finanzkrise und dem Scheitern der Klimaverhandlungen in Bali 2007 melden sich vermehrt gesellschaftliche Strömungen zu Wort, um unterschiedliche Wege aus dem Wachstumsdilemma aufzuzeigen. Eine Übersicht.

Im Gegensatz zu staatsinterventionistischen Varianten, bei denen die ökologische und die wirtschaftliche Krise auf Kosten der sozialen Gerechtigkeit gelöst werden soll und die auf schuldenfinanzierten Wachstum setzen, ist die Politik des »Green New Deal« und die Idee der »neuen industriellen Revolution« Teil einer öko-keynesianischen Strategie für einen grünen Kapitalismus mit qualitativem und »nachhaltigem Wachstum«. Im Kern wird auf eine Änderung der Wachstumspolitik von Staat und Institutionen durch höhere Ressourceneffizienz und entkoppeltes ökonomisches Wachstum von Energie- und Stoffströmen gesetzt. So soll genügend ökologischer Spielraum für weiteres Wachstum entstehen können. Dem Primat der Kapitalakkumulation wird zugunsten der (sozialen) Marktwirtschaft eine Absage erteilt.

Die Forderung nach einer Rekonstruktion von Marktwirtschaft und einer neuen Ethik der Arbeitsbeziehungen und des ökonomischen Austausches ist auch aus...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 559 Wörter (4475 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.