Jörg Meyer 11.05.2011 / Bewegung

»Wir sind alle 129a«

Das Soli-Bündnis zu den mg-Verfahren hat eine interessante Bilanz verfasst

Am 18. Mai schauen Journalisten, Wissenschaftler und das Einstellungsbündnis in Berlin zurück auf drei Jahre Antirepressionsarbeit (19.30 Uhr, Südblock, Admiralstraße 1-2).

»Dreieinhalb Jahre Bündnisarbeit neigen sich dem Ende zu. Wie in Bündnissen üblich, haben wir viel gestritten, unterschiedliche Positionen ausgetauscht und manchmal zu viel oder zum falschen Zeitpunkt geschwiegen.« Diese Jahre begannen in der Nacht zum 31. Juli 2007, als die Berliner Axel H., Florian L. und Oliver R. sowie der Berliner Soziologe Andrej Holm verhaftet wurden. Ihnen wurde vorgeworfen, Mitglieder der linksradikalen »militanten gruppe« (mg) zu sein, die sich seit 2001 zu rund zwei Dutzend Brandanschlägen auf Polizei und Bundeswehr, Behörden und Unternehmen bekannt hatte. Nach einer ersten Kundgebung vor dem Untersuchungsgefängnis in Berlin-Moabit trafen sich Angehörige aus verschiedenen Ecken der linken Szene und gründeten Mitte August 2007 das »Bündnis zur Einstellung der 129(a)-Verfahren«, kurz: Einstellungsbündnis. Nun liegt unter dem Titel »Das zarte Pflänzchen der Solidarität gegossen« eine Auswertung der Soliarbeit vor.

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