Juliane Schumacher, Kairo 11.05.2011 / Ausland

Mit Halbmond und Kreuz gegen Terror

Christliche Minderheit in Ägypten verlangt Schutz vor Terror und klagt das Militär an

Kirchen in Flammen, Schüsse, Steine und Demonstrationen. Von den blutigen Zusammenstößen zwischen Kopten und radikalen Muslimen im Kairoer Arbeitervorort Imbaba bleiben 12 Tote und über 250 Verletzte. Gestern nun hieß es, der mutmaßliche Drahtzieher der tödlichen Gewalt sei festgenommen worden.

Am Samstagabend waren mehrere hundert Salafisten, eine radikale Muslimgruppierung mit engen Verbindungen nach Saudi-Arabien, zur koptischen St.-Mina-Kirche in Imbaba gezogen, angestachelt offenbar von Gerüchten auf Twitter, dass dort eine zum Islam konvertierte Frau namens »Abeer« gegen ihren Willen festgehalten werde. Sie versuchten, in die Kirche einzudringen, Kopten eilten herbei, diese zu verteidigen. Schüsse krachen, Steine fliegen, Menschen fliehen, am Ende gehen die St.-Mina-Kirche und eine weiter in Flammen auf.

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