Die Schranke für DSB First geht zu

Tochtergesellschaft der dänischen Staatsbahn von Konkurs bedroht

  • Von Andreas Knudsen, Kopenhagen
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Für die bürgerliche Regierung in Dänemark endet das Privatisierungs- und Auslandsabenteuer der Staatsbahn mit Schrammen.

An die Liberalisierung des Eisenbahnverkehrs hatten die EU-Transportminister seit 2007 große Erwartungen geknüpft. Höhere Effektivität und verbesserte Pünktlichkeit durch mehr Wettbewerb auf der Schiene wurden den Fahrgästen in Aussicht gestellt.

Als in Dänemark die »Küstenlinie«, die von Nordostseeland entlang des Öresunds nach Kopenhagen führt, ausgeschrieben wurde, war dies zunächst ein harter Schlag für die staatliche Bahngesellschaft DSB. Diese Strecke ist die wohl wichtigste Nahverkehrslinie für Pendler. Die Ausschreibung wurde dadurch noch attraktiver, da sie mit mehreren schwedischen Regionallinien auf der anderen Seite des Öresunds verbunden ist, für die es ebenfalls einen Bieterwettbewerb gab.

Als sichtbares Zeichen für Liberalisierung und Privatisierung des Bahnverkehrs in Dänemark gründete die DSB gemein...

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