Glaubenskrieg um einen Toten

Kubanischer Dissident gestorben

  • Von Harald Neuber
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Gegner der kubanischen Regierung werfen Havanna Mitverantwortung am Tod eines Oppositionellen vor. Belege gibt es nicht, Kuba dementiert.

Nach dem Tod eines Systemoppositionellen in Kuba erheben Gegner der sozialistischen Regierung schwere Vorwürfe gegen die Behörden des Karibikstaates. Der 46jährige Juán Wilfredo Soto García sei nach einem polizeilichen Übergriff am Donnerstag der vergangenen Woche an den Folgen seiner Verletzungen gestorben, heißt es aus Dissidentenkreisen. Die Regierung wehrte sich inzwischen in einem Kommuniqué und beklagt eine »Diffamierungskampagne«, während rechtsgerichtete Akteure in der EU bereits wieder auf Konfrontationskurs mit Havanna gehen.

Nach übereinstimmenden Berichten von Regierung und gegnerischen Gruppen war der Dissident in ein Handgemenge mit der Polizei verwickelt gewesen. Diese habe versucht – so heißt es in dem Regierungskommuniqué – die Störung der öffentlichen Ordnung zu unterbinden. Drei Stunden nach seiner Festnahme sei Soto Garcia wieder freigelassen worden. Am Freitag dann wurde der Aktivist in ein Krankenhaus der Prov...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 424 Wörter (3120 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.