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Im Namen Gottes Widerstand leisten

Karl Barth – ein mutiger Pfarrer, der Unterdrückte zu den Waffen rief

  • Von Heinrich Fink
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.
Karl Barth (1886-1968)

Schon in seiner ersten Pfarrstelle organisierte er Gewerkschaftsschutz. Alsbald hieß er »der rote Pfarrer«. Und in der Tat wurde Karl Barth, der am 10. Mai 1886 in Basel geboren worden ist, Sozialdemokrat – erschüttert über die religiös-nationale Verklärung des Ersten Weltkrieges durch seine deutschen theologischen Lehrer.

In seinem Buch »Römerbrief« (1919) plädierte Barth für eine sachgerechte, politisch verantwortliche Bibelauslegung. In diesem Sinne begründete er in Göttingen, wohin ihn der Ruf als Honorarprofessor geführt hatte, mit jungen Theologen die »Dialektische Theologie«. Ab 1930 als Professor in Bonn tätig, warnte Barth vor dem Nationalsozialismus und versuchte die Kirche aus ihrer blinden leichtgläubig schweigenden Haltung aufzurütteln. In seiner Zeitschrift »Theologische Existenz heute« forderte er klare Fronten. Mit Niemöller und Bonhoeffer gründete er die »Bekennende Kirche«. 1934 kam es zu der bekannten Barmer Erk...


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