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Leben! So normal wie möglich

Für die Tochter schuf Stefanie Karschies einen Kinderpflegedienst

  • Von Jenny Becker
  • Lesedauer: ca. 8.0 Min.
Emilia war eine Frühgeburt (r.). Heute geht es ihr relativ gut – dank ihrer Mutter Stefanie Karschies (u.).

Es war ein sonniger Tag, das weiß sie noch genau. Während draußen das Licht flutete, stand die junge Mutter auf dem Flur der Intensivstation. Der Arzt lehnte ihr gegenüber lässig an einem Heizkörper. Dann sprach er den Satz, der Stefanie Karschies bis heute verfolgt: »Wenn Sie es schaffen, dass ihre Tochter zwei Jahre alt wird, hat sie eine fünfzigprozentige Chance zu überleben.«

Sechs Jahre ist das her. Stefanie Karschies hat es nicht nur geschafft, ihre Tochter Emilia am Leben zu halten, sie hat auch einen eigenen Kinder-Intensivpflegedienst gegründet und damit eine Lücke im Berliner Pflegeangebot geschlossen. Dafür wurde sie vom Berliner Senat im vergangenen Jahr zur »Unternehmerin des Jahres 2010/2011« gewählt. Ursprünglich hatte das Unternehmen, das sie »Kleine Strolche« taufte, nur einen Zweck: Die Betreuung ihrer Tochter zu ermöglichen. Denn mit den normalen Pflegediensten war Stefanie Karschies unzufrieden. Heute betreuen di...


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