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Palastunruhen erschüttern Oberpfalz

Wer darf sich als Bierkönigin der Region präsentieren? Zwei Brauereien bekämpfen sich vor Gericht

  • Von Kathrin Zeilmann, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In der Oberpfalz sind zwei Brauereien aneinander geraten: Dabei geht es nicht etwa um geheime Rezepturen, um den besseren Hopfen oder um Ausschankrechte – nein, es geht um die Oberpfälzer Bierkönigin.

Nürnberg. Die Regensburger Brauerei Bischofshof ruft alljährlich öffentlichkeitswirksam zur Wahl der Oberpfälzer Bierkönigin auf. Die junge Dame repräsentiere aber keineswegs die ganze Gerstensaftbranche der Oberpfalz, sondern eben nur eine einzige Brauerei, die die Wahl organisiert. So argumentiert die Brauerei Hofmark aus der Nähe von Cham, zog vor das Landgericht Regensburg und bekam prompt recht. Die Oberpfälzer Bierkönigin ist entthront worden – vorerst.

Denn mit dem Richterspruch ist in der Brauereienlandschaft der Oberpfalz noch kein Friede eingekehrt: Bischofshof, zu dem auch das berühmte Weltenburger Klosterbier gehört, legte Berufung gegen das Urteil ein.

Am kommenden Dienstag muss sich nun das Oberlandesgericht Nürnberg damit befassen, wie ein Gerichtssprecher in launigen Worten mitteilte: Es gehe um nichts weniger als um eine »Palastrevolution«, wenn Richter Manfred Schwerdtner zur mündlichen Verhandlung bitte, heißt es...


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