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Schmutzkampagnen vor Berlusconis »Referendum«

Premier machte Regionalwahl zur Entscheidung über seine Person

  • Von Anna Maldini, Rom
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Am Sonntag und Montag werden knapp 13 Millionen Italiener an die Wahlurnen gerufen. Sie müssen die Regierungen zahlreicher Regionen und die Bürgermeister einer Reihe von Städten bestimmen. Gewählt wird unter anderem in den Großstädten Mailand, Turin und Neapel.

Niveauloser als in den vergangenen Wochen in Italien können Wahlkampagnen kaum sein. Über Sachfragen wurde nicht diskutiert, dafür wurden umso mehr Schlammschlachten ausgetragen. Und dies, obwohl sich die Vertreter der linken und der Zentrumsparteien redlich mühten, die Diskussionen sachlich zu führen und vor allem über die stetig steigende Arbeitslosigkeit und über die hoffnungslose Lage der jungen Menschen auf dem Arbeitsmarkt zu sprechen. Die Medien – oder zumindest die vielen, die den rechten Regierungsparteien nahe stehen – ignorierten das systematisch.

Denn Regierungschef Silvio Berlusconi und die Seinen wollen gerade über solche Themen überhaupt nicht sprechen. Sie beten nur immer wieder herunter, dass es Italien hervorragend gehe und das Land besser als alle anderen europäischen Partner aus der Finanz- und Wirtschaftskrise herausgekommen sei.

Dass führende italienische und internationale Wirtschaftsinstitute genau das Geg...


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