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Alarm im MfS-Haftkrankenhaus

Gebäude der Gedenkstätte Hohenschönhausen kann nach Sanierung wieder besichtigt werden

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In der Röntgenabteilung sind die Apparate noch vorhanden, in der Gynäkologie steht noch der Stuhl für die Untersuchungen. Es gibt einen extra Raum für den Zahnarzt und einen für die Augenoptik und so weiter. Auch ein Operationssaal ist vorhanden. Dort sind eine riesige Lampe an der Decke und Beistelltische für die Instrumente zu sehen. Nur der OP-Tisch ist auf unerklärliche Weise verschwunden. Das ehemalige Haftkrankenhaus des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) kann jetzt wieder besichtigt werden – immer mittwochs um 13 Uhr. Es befindet sich auf dem Gelände der alten MfS-Untersuchungshaftanstalt in Hohenschönhausen. Ab 2009 wurden Dach und Fenster abgedichtet, die Heizung repariert und neue elektrische Leitungen verlegt. 470 000 Euro kostete die Sanierung des Gebäudes, das ab 1960 das Krankenhaus beherbergte.

Jetzt funktionieren auch wieder die roten Lampen, die in den Fluren als Stoppsignale dienten, damit sich Häftlinge...


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