Wolfgang Kötter 16.05.2011 /

Libyens C-Waffen sorgen für Kopfschmerzen

Am Sonntag lief Frist für Vernichtung der Vorräte ab / Giftgaseinsatz gegen Rebellen wäre illegal

Ab heute sollte Libyen eigentlich frei von Chemiewaffen sein. Denn am 15. Mai lief die bereits verlängerte Frist für die Vernichtung aller C-Waffen-Vorräte des Landes ab. Stattdessen wächst die Sorge, was mit den verbliebenen Giftgasbeständen geschehen könnte.

Ziemlich hilflos klang der Generaldirektor der Chemiewaffenorganisation (OPCW), Ahmet Üzümcü, als er jetzt vor dem Exekutivrat der Organisation in Den Haag erklärte: »Ich habe die libysche Regierung an ihre internationale Verpflichtung erinnert, die Vernichtungsfristen einzuhalten, und bekräftigt, dass ausschließlich die Regierung verantwortlich für die physische Sicherheit der Chemiewaffen ist.« Angesichts der bewaffneten Kämpfe scheint dieses Ziel auf absehbare Zeit nicht realisierbar.

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