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Stolz soll an der Stoßstange bewiesen werden

Das aufgeblühte Aschersleben ist eine der Städte, die ihr altes Nummernschild zurückhaben wollen

  • Von Hendrik Lasch, Aschersleben
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Einst waren selbst die Einwohner von Aschersleben auf ihren Ort nicht gut zu sprechen. Zuletzt ist Sachsen-Anhalts älteste Stadt aufgeblüht – und war jetzt die erste, die die Rückkehr zum alten Nummernschild beantragte.

Fotos: Hendrik Lasch

Auch der erste Bürger kann an der Stoßstange keine Werbung für seinen Heimatort machen. »Ich musste das ASL-Kennzeichen abgeben«, sagt Andreas Michelmann, parteiloser Rathauschef in Aschersleben. Der OB hat sich seit 2008 sowohl einen neuen Dienstwagen als auch ein neues Privatauto zugelegt – und so das Nummernschild erhalten, das seit einer Kreisgebietsreform in Sachsen-Anhalt in der Region ausgegeben wird: SLK, was für »Salzlandkreis« steht.

Als Einwohner des »Salzlandes« aber fühlten sich viele Ascherslebener nicht. Als unlängst im Auftrag des Heilbronner Wissenschaftlers Ralf Borchert, der eine bundesweite Kampagne zur »Kennzeichenliberalisierung« gestartet hat, auch hier eine Umfrage zur Identifikation mit dem neuen Nummernschild durchgeführt wurde, fiel das Ergebnis klar gegen SLK und für ASL aus. Der Rathauschef reagierte prompt: Nur einen Tag, nachdem die Verkehrsministerkonferenz der Länder den Weg ebnete, beantragte er b...


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