Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Triumph Netanjahus im Kongress

Ovationen für konfrontative Rede des israelischen Premiers

  • Von Roland Etzel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Zum Abschluss seines US-Besuchs hat Israels Regierungschef Netanjahu seine harte Linie im Nahostprozess bekräftigt. Zwar signalisierte Netanjahu am Dienstag vor dem US-Kongress, dass Israel zu »schmerzhaften Kompromissen« bereit sei. Tatsächlich schmerzhaft erscheinen seine Vorschläge allerdings allein für die palästinensische Seite.

Es war Benjamin Netanjahus Tag. Der israelische Ministerpräsident erntete für seine Vorstellungen zur Regelung des israelisch-palästinensischen Konflikts im US-Kongress prasselnden Applaus. Es waren dem Vernehmen nach die selben Vorschläge, die in der Vorwoche von US-Präsident Barack Obama mit deutlich weniger Gegenliebe aufgenommen worden sein sollen. Aber im derzeitigen Kongress genießt die Politik der isrealischen Falkenregierung Netanjahu/Lieberman nahezu uneingeschränkte Zustimmung und hat zusätzlich in Außenministerin Hillary Clinton eine zuverlässige Stütze in der Regierung. Die stehenden Ovationen i...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.