Brandenburg

Edith geht auch nicht mehr zur CDU

Gisela Müller über ihre Kampagne gegen Rechtspopulismus und die Spendengala am Sonnabend in Potsdam

Trautes Heim statt Parteiversammlung: Hinter Kunstfigur Gisela Müller steht das Demokratische Jugendforum Brandenburg (DJB).

ND: Frau Müller, Sie haben dazu aufgerufen, fünf Euro für zivilgesellschaftliche Initiativen in Brandenburg zu spenden und damit ein Zeichen gegen rechtspopulistische Äußerungen aus den Reihen der CDU zu setzen. Warum?
Müller: Es ist Aufgabe einer lebendigen Zivilgesellschaft, undemokratische Tendenzen innerhalb der Gesellschaft zu benennen und öffentlich darauf aufmerksam zu machen. Und so müssen wir auch beginnen, vor unseren eigenen Haustüren zu kehren. Auch wenn die CDU eine große und breite Partei ist, so dürfen rechtspopulistische Äußerungen von CDU-PolitikerInnen, die zivilgesellschaftliches Engagement angreifen und gefährden, nicht geduldet werden. Gerade in der heutigen Zeit müssen wir uns darauf besinnen, was den Kern unserer Demokratie ausmacht. Das ist die konkrete ehrenamtliche Arbeit vor Ort, die sich einmischt, demokratische Teilhabe einfordert und Gesellschaft gestaltet. Darauf kommt es an, und diese Zivilgesellschaft mü...

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