Akten vom »Fall Mannichl« gehen ins Archiv

Vor fast zweieinhalb Jahren wurde Passaus Polizeichef niedergestochen – vom Täter keine Spur

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

»Viele Grüße vom nationalen Widerstand«, soll der Unbekannte ausgerichtet haben – um dann zuzustechen. Das Opfer war Passauer Polizeichef Alois Mannichl. Die Tat geschah vor fast zweieinhalb Jahren. Nun wird sie vermutlich zu den Akten gelegt.

Bayern ist und bleibt das sicherste Bundesland, sagte der Innenminister Joachim Herrmann (CSU), als er Anfang April die Kriminalstatistik 2010 vorstellte. »Wir sind Marktführer der Inneren Sicherheit in Deutschland und haben den Sicherheitsstandard im Vergleich zu 2009 noch einmal verbessert. Die Zahl der Straftaten ist erneut gesunken, Bayern hat die niedrigste Kriminalitätsbelastung seit fast 20 Jahren. Die Aufklärungsquote ist gegenüber 2009 auf 64,6 Prozent gestiegen.« Zu dieser guten Aufklärungsbilanz konnte die Aufklärungsgruppe zum Fall Mannichl des Landeskriminalamtes leider nicht beitragen. Dabei genießen sogenannte Kollegenfälle in der Regel besondere Aufmerksamkeit.

Fürstenzell bei Passau: Die Reihenhaussiedlung in der Ringstraße erinnert ob ihrer Kreisform an eine Burg. Eine enge Straße durchquert die Wohnanlage. Am 13. Dezember 2008, es war ein Samstag und früher Abend, geschah etwas Ungeheuerliches. Es läutet an der W...


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