Pulverfass FIFA: WM-Vergabe an Katar unter Verdacht

Stündlich Neues vom Fußball-Weltverband: Präsident Blatter wird der Bestechung beschuldigt, Generalsekretär Valcke deutet Korruption an

  • Von Wolfgang Müller, dpa
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Wie geht es weiter mit der FIFA? Der Präsident ist trotz seines »Freispruchs« ein Chef auf Abruf, der Generalsekretär im Zentrum einer E-Mail-Affäre. Katar muss sich gegen Vorwürfe einer gekauften WM 2022 erwehren. Und fast stündlich gibt es neue Enthüllungen.

Die FIFA-Regierung droht im eigenen Korruptionssumpf unterzugehen. Präsident Joseph Blatter wird der Bestechung beschuldigt, Generalsekretär Jérôme Valcke deutet Korruption bei der WM-Vergabe 2022 an Katar an und dem Fußball-Weltverband drohen millionenschwere Regressforderungen.

Unmittelbar vor dem Kongress, bei dem sich Blatter am Mittwoch für weitere vier Jahre im Amt bestätigen lassen will, bleibt die FIFA ein Pulverfass, das jeden Tag explodieren kann. Trotz seines »Freispruchs« ist Blatter ein Chef auf Abruf, der angekündigte »Fußball-Tsunami« hat sich noch längst nicht verzogen. Fast stündlich gibt es neue skandalöse Enthüllungen und pikante Vorwürfe.

Neueste und brisanteste Volte: Generalsekretär Valcke soll in einer E-Mail an das vorläufig suspendierte Exekutivkomitee-Mitglied Jack Warner angedeutet haben, dass Katar die WM 2022 gekauft habe. Der Franzose bestätigte mittlerweile, eine private E-Mail geschrieben zu habe...


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