Aus negativen Testergebnissen werden positive

Arzneimittelindustrie manipuliert Studien und nimmt Behandlungsfehler bei den Patienten in Kauf

  • Von Harald Neuber
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Pharmakonzerne nehmen immer mehr Einfluss auf wissenschaftliche Publikationen und klinische Studien. Experten fordern Konsequenzen.

Manipulationen durch die Pharmaindustrie werden zunehmend zu einem Problem klinischer Forschung und von Fachpublikationen. Nun fordern Experten eine striktere Politik von den Redaktionen. Sollte sich herausstellen, das Forschungsarbeiten auf manipulierten Daten beruhen, müssten die entsprechenden Studien zurückgezogen werden, um weiteren Schaden zu vermeiden.

In einem Leitartikel führte das Fachblatt »arznei-telegramm« unlängst mehrere Fälle solcher Einflussnahmen auf. Durch nachträgliche Veränderungen der Parameter in pharmazeutischen Studien seien wiederholt zunächst nach negativen Testergebnissen vermeintlich positive Resultate erzielt worden, schreiben die Autoren. Dies sei bei Celecoxib, einem Arzneistoff zur Behandlung degenerativer Gelenkerkrankungen, ebenso der Fall gewesen wie bei Zoledronat, das gegen den Abbau von Knochengewebe eingesetzt wird. In vielen der publik gewordenen Fälle stehen hinter der Einflussnahme wirtscha...

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