Fragwürdig

Steht Berlin zu Umwelt-Zusage?

Ivonne Baki über die Wankelmütigkeit der Bundesregierung / Ivonne Baki ist Unterhändlerin der ecuadorianischen Regierung für die ITT-Yasuní-Initiative

ND: Frau Baki, in einer Presseerklärung zu Ihrem Besuch heißt es, Sie wollen die deutsche Bundesregierung von der ITT-Yasuní-Initiative überzeugen. Bei diesem Vorschlag geht es darum, rund 850 Millionen Barrel Erdöl unter dem Regenwald zu belassen. Die Konsumentenstaaten sollen die Hälfte des zu erwartenden Gewinns in einen Treuhandfonds unter UN-Verwaltung einzahlen. Hatte Berlin nicht schon entschieden, Projekt zu unterstützen?
Baki: Es kommt darauf an, ob Sie die erste oder die zweite Entscheidung meinen. Im Juni 2009 wurde uns die Unterstützung des Vorhabens durch Berlin signalisiert. Zu diesem Zeitpunkt hatte – noch unter der Großen Koalition – Ihr damaliger Außenminister Fander Falconí mit dem SPD-Staatsminister im Entwicklungsministerium Erich Stather eine grundsätzliche Einigung erzielt. Unter der aktuellen Regierung wurde diese Entscheidung dann leider revidiert.

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