Ausstieg mit »Kaltreserve«

Kanzlerin und Länderchefs einig: Für jeden Atommeiler eigenes Abschaltdatum

  • Von Ina Beyer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nach dem Treffen der Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Freitag in Berlin sehen die Energiewendepläne der Bundesregierung nun leicht verändert aus: Statt Abschaltdatum 2021/2022 wird es einen stufenweisen Atomausstieg mit konkreten Jahreszahlen geben. Ein Altmeiler soll dagegen als »Kaltreserve« für eventuelle künftige Stromengpässe beibehalten werden – die Länderchefs hatten sich bei dem Treffen dagegen ausgesprochen.

Die 17 Atomkraftwerke (AKW) in Deutschland werden stufenweise bis 2022 abgeschaltet. Jedem AKW soll dabei ein Ausstiegsdatum zugeordnet werden, damit es keinerlei Ausweichmöglichkeiten mehr geben kann. Das kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach dem Gespräch mit den Ministerpräsidenten in Berlin an. Die derzeit abgeschalteten sieben ältesten Meiler und der Pannenreaktor Krümmel gehen demnach ohnehin nicht mehr ans Netz. In den Jahren 2015, 2017 und 2019 solle dann jeweils eines der neun verbleibenden AKW vom Netz gehen, nannte die Kanzlerin konkrete Daten. 2021 und 2022 werden jeweils drei AKW – die neuesten zum Schluss – abgeschaltet. Ein genauer Stufenplan für die Abschaltung der einzelnen AKW solle am Montag vorgestellt werden. »Wir sind noch in den letzten Rechnungen«, sagte die Kanzlerin.

Mit dieser Planänderung kam Merkel den Vorstellungen der Ministerpräsidenten entgegen, die einen entsprechenden Stufenplan ...

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