Martin Kröger 09.06.2011 / Berlin / Brandenburg

Assistenten gibt's nicht zum Billigtarif

Mehr als 100 Beschäftigte, die Behinderte unterstützen, demonstrierten vor Senatsverwaltung für Soziales

Proteste für höhere Löhne vorm Sozialsenat ND-

Trillerpfeifen, Transparente und Schilder. Mehr als hundert Beschäftigte aus dem Bereich Persönliche Behindertenassistenz sind trotz Regens und Gewitters am Mittwochnachmittag vor die Senatsverwaltung für Soziales in Berlin-Kreuzberg gekommen. »Assistenzlöhne Rauf! McPflege abwählen«, heißt es auf einem großen Transparent. Die Beschäftigten, die von einigen Rollstuhlfahrern unterstützt werden, fordern: Deutliche Lohnsteigerungen und »Tariflöhne in Höhe von 11,50 Euro für alle« sowie eine offizielle Anerkennung ihrer Tätigkeit als Assistenten für schwerbehinderte Menschen.

»Unser Problem ist, dass wir von Tür zu Tür rennen und uns Geschäftsführung und Senat sagen, ihre Taschen sind leer«, sagt Carsten Does vom Betriebsrat der »ambulante dienste e.V.«, einem der drei großen Sozialunternehmen für diesen Bereich in der Stadt. »Wir haben keinen Ansprechpartner«, kritisiert Does.

Von laufenden Verhandlungen über Entgelte zwischen Senat, Pflege...

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