In geheimer Mission

Fußballerinnen Äquatorial-Guineas wollen bei der WM überraschen

  • Von Alexandra Kießling, Bitburg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Äquatorial-Guinea war Marcelo Frigerio bis März dieses Jahres kein Begriff. »Ich kannte das Land nicht und habe erst mal im Internet recherchiert, ob es dort nicht gefährlich ist«, sagt der Brasilianer. Inzwischen weiß der 40-Jährige weit mehr über den westafrikanischen Kleinstaat, der an Gabun und Kamerun grenzt und in etwa so groß ist wie das Bundesland Brandenburg: Denn seit vier Monaten ist Frigerio Trainer der Fußballnationalmannschaft der Frauen Äquatorial-Guineas, die sich erstmalig für die Weltmeisterschaft (26. Juni bis 17. Juli in Deutschland) qualifiziert hat und sich schon seit Wochen in Bitburg auf das Turnier vorbereitet.

»Ich finde es toll, absolut ungestört arbeiten zu können. Die Fußballnationalspielerinnen genießen in der Bevölkerung höchstes Ansehen. Sie sind sogar wichtiger als die Männerauswahl«, sagt Frigerio. Auch die Verdienstmöglichkeiten der Frauen seien sehr gut. Auf die Frage, ob sie bei der WM sogar mehr ver...


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