Fabian Lambeck 14.06.2011 / Inland

Brieföffner für Erwerbslose

Bundesagentur für Arbeit testet umstrittenes Pilotprojekt im Osten

Am vergangenen Mittwoch startete die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Halle ein Pilotprojekt, das Datenschützern und Erwerbslosenaktivisten Kopfschmerzen bereitet. Im Zuge des Projekts »Elektronische Akte« sollen Briefe, die von Erwerbslosen an die Arbeitsagenturen in Sachsen-Anhalt und Thüringen geschickt werden, von Mitarbeitern einer Fremdfirma geöffnet und digitalisiert werden.

Bei den Arbeitsagenturen beginnt nun auch im Briefverkehr das digitale Zeitalter. Vorerst jedoch nur in in den insgesamt 15 Arbeitsagenturen Sachsen-Anhalts und Thüringens. Im Rahmen des sechsmonatigen Pilotprojektes »Elektronische Akte« sollen Kundenbriefe und Unterlagen in einem Hallenser Scanzentrum digitalisiert und an die Rechner der jeweiligen Sachbearbeiter verschickt werden. Dafür wird sämtliche Post an die Arbeitsagenturen nach Halle umgeleitet. »Wir wollen die Anliegen unserer Kunden schneller und effizienter bearbeiten und auch wirtschaftlicher arbeiten«, sagte BA-Vorstandsmitglied Raimund Becker.

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