Rainer Funke 16.06.2011 / Inland

Den Namen zurückgeben

Verein stellt Gedenkbuch mit 3100 von Nazis umgebrachten Wuppertalern ins Internet

Ein digitales Gedenkbuch mit den Namen von mehr als 3100 Wuppertaler Nazi-Opfern ist seit einiger Zeit im Internet einsehbar. Die Liste ist nicht vollständig, und die Todesdaten und vor allem die Todesursachen sind oft von den Mördern und ihren Bürokraten gefälscht worden. Jetzt hoffen die Initiatoren des Gedenkbuches auf weitere Hinweise zur Vervollständigung ihrer Arbeit.

Nach langwierigen Aktenstudien und geduldigen Befragungen von Zeitzeugen hat der Verein zur Erforschung sozialer Bewegungen Wuppertals ein Gedenkbuch für die in der Stadt beheimateten Opfer aus der Nazizeit ins Internet gestellt. Darin sind Namen von reichlich 3100 Bürgern aufgelistet, die von Nazis ermordet wurden beziehungsweise in Lagern, Gefängnissen, sogenannten Heil- und Pflegeanstalten oder bei der Zwangsarbeit den Tod fanden.

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