Bewerbungsfoto überflüssig

Antidiskriminierungsstelle bewertet anonyme Anschreiben positiv

  • Von Ines Wallrodt
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes sieht erste Erfolge bei den Ende November gestarteten anonymisierten Bewerbungsverfahren. Die Rückmeldungen der Personalleiter, die an dem Pilotprojekt teilnehmen, seien positiv.

Personalleiter entscheiden im Schnitt nach zwei bis vier Minuten, ob sie einen Bewerber einladen oder aussortieren. Bewusst oder unbewusst – schon nach einem kurzen Blick landen vor allem Menschen mit ausländischen Namen, ältere Arbeitsuchende und Frauen mit Kindern auf dem Absagestapel, egal, wie gut sie ausgebildet sein mögen. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) testet deshalb derzeit zusammen mit acht privaten und öffentlichen Arbeitgebern anonymisierte Bewerbungsverfahren. Die sind in den USA und Großbritannien Standard, treffen aber hierzulande auf große Skepsis. Dabei wird in der ersten Auswahlrunde alles, was Vorurteile abrufen könne – etwa Foto, Name, Alter, Familienstand – weggelassen und auf dieser Grundlage Bewerber zum Vorstellungsgespräch eingeladen. »Wir wollen den Fokus von der Persönlichkeit auf die Qualifikation eines Menschen lenken«, sagt ADS-Leiterin Christine Lüders.

Am Donnerstag zog s...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 479 Wörter (3510 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.