Wo man aus Sportlern Sieger macht

Im Trainingszentrum Kienbaum wurden schon in der DDR Athleten auf Titelkämpfe vorbereitet

  • Von Antonia Lange, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Manche Sportler kommen aus Aberglauben vor wichtigen Wettkämpfen hierher, andere halten es für ihr zweites Zuhause: Die Rede ist vom Trainingszentrum Kienbaum. Am Mittwochabend feierten hier Olympiasieger und Weltmeister das 20-jährige Bestehen des Trägervereins, der das Sportzentrum kurz nach der Wende übernahm. Dessen Mitglieder, so sagen viele Sportler heute, retteten damals eine sagenumwobene Trainingsstätte.

»Ich erinnere mich an die viel beschriebene und oft fehlgedeutete Unterdruckkammer, die allein für manchen Politiker und Sportfunktionär allen Grund darstellte, um Kienbaum zu verhindern«, sagt der Ehrenvorsitzende Manfred von Richthofen. In der geheimnisvollen Unterdruckkammer waren zu DDR-Zeiten Effekte eines Höhenaufenthaltes simuliert worden.

Heute ist der Raum längst außer Betrieb. Kienbaum verfügt stattdessen über eine Kältekammer, in der Temperaturen bis zu minus 110 Grad erzeugt werden könn...


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