Namenlos im Ehrenhain

Millionen von sowjetischen Kriegsgefangenen starben. Viele Namen wurden schon ermittelt. Gedenktafeln fehlen oft noch.

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.

Die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain gehört zu den wichtigsten Erinnerungsorten an die sowjetischen Kriegsgefangenen im Zweiten Weltkrieg. Träger sind ein Förderverein und die Stiftung Sächsischer Gedenkstätten, die institutionelle Förderung gewährt. Um die Ausstellung weiterzuentwickeln, Freiwilligenprojekte zu betreuen, Gäste zu führen und die Publikation der Namen der Toten voranzutreiben, sucht der Förderverein mit seinen derzeit 26 Einzel- und zwei Kollektivmitgliedern weitere Mitglieder und Spender.

Die Blumensträuße stehen ein wenig verloren auf der weiten Wiese vor dem Obelisken, der kantig zwischen hohen Bäumen in der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain aufragt. Neben den Blumen wehen zwei kleine Fähnchen in den blau-gelben Landesfarben der Ukraine. Von dort sowie aus Russland und Weißrussland kommen viele der Menschen, die den Ehrenhain besuchen. Der liegt ein wenig abseits zwischen Feldern, einer Bundesstraße und Bahngleisen am Rand von Zeithain, nicht weit von Riesa und der Elbe entfernt. Nicht wenige der Menschen, die von weither mit dem Zug oder Auto in die kleine sächsische Stadt kommen, wollen der Väter und Großväter gedenken, die hier starben: Soldaten, die von Hitlers Truppen nach dem Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 gefangen genommen wurden.

Schäbige Baracken in baumloser Heide

Zeithain müsste für besonders viele Hinterbliebene ein Ort der Trauer sein. Hier wurden am 12. Juli 1941, keine drei Wochen nac...

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