Dieter Hanisch, Kiel 18.06.2011 / Politik

Murmel-Addiermaschine und ipod

In Kiel wird seit Kurzem die bundesweit drittgrößte Schau zur Computergeschichte präsentiert

Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel ist um eine Attraktion reicher: In einem noch bis vor wenigen Jahren genutzten Hochbunker auf dem Gelände der Fachhochschule wurde jetzt – wenige Tage vor dem Start des Kieler-Woche-Volksfestes – ein Computermuseum eröffnet.

Entwickelt in Peenemünde, jetzt in Kiel zu sehen: ein elektronischer Analogrechner

Nach dem Heinz-Nixdorf-Museumsforum in Paderborn und dem Deutschen Museum in München wird nun die bundesweit drittgrößte Schau zur Computergeschichte in Kiel präsentiert. Die Ausstellung auf dem Kieler Ostufer im Stadtteil Dietrichsdorf lässt nicht nur jeden Informatiker frohlocken, die rund 300 Ausstellungsstücke reihen sich ein in entsprechende Werkschauen, die es in Amsterdam, Paris oder Zürich zu sehen gibt.

Konrad Zuses »Z 11«

Einen exponierten Platz nimmt dabei der Computer-Pionier Konrad Zuse ein, nach dem in Hoyerswerda ebenfalls ein Computermuseum benannt ist, das gerade auf sein 15-jähriges Bestehen zurückblicken kann. Der gebürtige Berliner Zuse stellte 1941 mit seinem »Z 3« den weltweit ersten funktionsfähigen Digitalrechner vor. Bereits einige Jahre zuvor hatte er vergeblich die Rechenmaschine »Z 1« beim damaligen Reichspatentamt anzumelden versucht. Zuses Tatendrang bahnte einer technischen Errungenschaft den Weg, von...

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