»Harte Landung« auf der Schnellstraße

TU-134A der RusAir bei Petrosawodsk aus noch ungeklärter Ursache verunglückt – mindestens 44 Tote

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Beim Absturz eines Passagierflugzeugs im Nordwesten Russlands sind in der Nacht auf Dienstag laut offiziellen Angaben 44 Menschen getötet und acht schwer verletzt worden. Die Chartermaschine vom Typ Tupolew Tu-134A-3 zerschellte nahe der Stadt Petrosawodsk auf einer Schnellstraße.

Die zweistrahlige Chartermaschine vom Typ Tupolew Tu-134A-3 – Registriernummer. RA-65691 – hatte 43 Passagiere und neun Besatzungsmitglieder an Bord. Sie war nach Mitternacht Moskauer Zeit (22.24 Uhr MESZ) gestartet und dann kurz vor der Landung nahe der finnischen Grenze vom Radar verschwunden. Beim Absturz etwa zwei Kilometer vom Flughafen entfernt brach die Maschine auseinander und fing Feuer. Zahlreiche Löschzüge der Feuerwehr waren zwar im Einsatz, doch letztlich recht hilflos.

In ersten Meldungen war noch von einer »harten Landung« die Rede. Diese Formulierung resultiert offenbar aus dem Unglücksort. Die Maschine war auf einer Schnellstraße heruntergekommen. Wie durch ein Wunder ist in den nahen Häusern offenbar niemand verletzt worden. Der Unfallort legt nahe, dass der Pilot – so er nicht aus unerfindlichen Gründen auf falschem Kurs war – eine Notlandung versucht hat.

Die Nachrichtenagentur Interfax zitierte den Direktor d...


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