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PLATTENBAU

  • Von Sebastian Blottner
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Es war zu erwarten. Mit ihrem neuen Album »Born This Way« stürmte Lady Gaga, derzeit erfolgreichste Popmusikerin der Welt, sofort die Charts und Klickstatistiken des Internets und sahnte kurz nach der Veröffentlichung in zahlreichen Ländern goldene Schallplatten ab. In den unglaublichen Milliardenbereich gehen Downloads und Aufrufe ihrer Songs und Videos mittlerweile. Was soll man davon halten?

Wohl genau das, was auf der Hand liegt. Die 25-jährige New Yorkerin Stefani Germanotta mit dem Künstlernamen Lady Gaga ist ein durchperfektioniertes Produkt für eine globale Zielgruppe. Sie spielt mit zumindest für Durchschnittsspießer provokativem Sexappeal, ergeht sich in Kostümorgien und singt dabei von allerlei sinnfreien Belanglosigkeiten. Die passende Musik dazu ist vielleicht nicht zweitrangig, aber auf jeden Fall vor Experimenten gefeit – und natürlich teure Hochglanzware.

Der Künstlerin zweites Studioalbum ist im wahrsten Sinne wieder »Gaga«, kurz gesagt: äußerst aufwendig produzierter Dance-Trash. Der Sound erschlägt einen. Gewaltig brummt es unten herum, die höheren Frequenzbereiche werden zu einer digitalen Spielwiese für anspruchsvolle Producer. Bei Lady Gaga ist eigentlich alles mögliche erlaubt – solange nur die Viertel stur durchgestampft werden. Das gilt selbst noch bei einem langsameren St...


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