Klick in die Geschichte

Hamburgs historische Adressbücher sind jetzt im Internet abrufbar. Sie sind ein spannender Entwicklungsspiegel der Stadt

  • Von Volker Stahl, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Die Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky (Stabi) hat die Adressbücher Hamburgs und angrenzender Gemeinden digitalisiert und ins Internet gestellt. Damit wurde eine Schatztruhe geöffnet – für Wissenschaftler, aber auch für jeden Interessierten in Sachen Familiengeschichte.

Hamburgs digitalisierte Adressbücher sollen gebührenfrei einsehbar bleiben, versichert Gabriele Beger, Direktorin der Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek. Unten eine Seite aus dem historischen Bestand. Fotos: Volker Stahl

Wo befand sich Urgroßvaters Weinhandlung? Wo wohnten der Musiker Gustav Mahler oder Lies-chen Müller? Seit wann gibt es in Hamburg eine U-Bahn? Wie lange dauerte in der Pionierzeit der Eisenbahn eine Fahrt von der Elbe an die Förde? Die Antworten finden sich in den Hamburger Adressbüchern. Für Wissenschaftler, Journalisten und Ahnenforscher sind sie eine zuverlässige historische Quelle.

Wer die Bücher bisher in Augenschein nehmen wollte, musste sich im Lesesaal der Stabi oder im Hamburger Staatsarchiv mit schlechten Kopien auf Mikrofilmen plagen. »Die Digitalisierung war überfällig, um die Benutzung zu erleichtern«, erklärt Projektleiter Ulrich Hagenah, »schon vor etwa 20 Jahren mussten wir die Originale wegschließen, weil die Anfrage zu groß war und sich die Bücher durch die häufige Benutzung in einem sehr schlechten Zustand befinden.« Seit Dezember können sich Interessierte bequem vom heimischen Computer aus auf die Spurensuche be...

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