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Lisicki nun Solistin

Berlinerin im Achtelfinale von Wimbledon

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Nach dem Aus von Julia Görges ist Sabine Lisicki im Konzert der Tennis-Elite deutsche Solistin. Die Berlinerin schlägt in Wimbledon wie 2009 in der zweiten Turnierwoche auf. Der 21-Jährigen winkt ein Viertelfinale mit Serena Williams. »Ich spiele einfach mein bestes Tennis, wenn ich Spaß habe. Und das gelingt mir jetzt«, so Lisicki nach dem souveränen 6:4, 6:2 über die Japanerin Misaki Doi und dem Vorstoß ins Achtelfinale. Lisicki ist seit dem Aus von Julia Görges, die beim 4:6, 6:1, 3:6, gegen die Slowakin Dominika Cibulkova zu viele Chancen leichtfertig ausließ, deutsche Alleinunterhalterin in London. »Besser eine als keine«, so Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner.

Zumal die »eine« seit dem Coup über French-Open-Siegerin Li Na für viele ein Geheimtipp ist. Locker, selbstbewusst und aufschlagstark präsentiert sich Lisicki bei den 125. All England Championships. Auch das Achtelfinale heute gegen die Weltranglisten-81. Petra Cetkovska aus Tschechien sollte keine unüberwindbare Hürde sein. Seit acht Spielen ist die Viertelfinalistin von 2009 auf Rasen unbesiegt. Der Erfolg in Birmingham hat Lisicki beflügelt, ihre »Liebe« zu Wimbledon lässt sie weiter durchs Turnier schweben. Selbst im möglichen Viertelfinale gegen Titelverteidigerin Serena Williams (USA) ist sie nicht chancenlos. »Wenn es zwei Spielerinnen in diesem Feld gibt, die die Williams-Schwestern stoppen können, sind es Sabine und Petra Kvitova, die im letzten Jahr im Halbfinale war«, sagte Rittner.

Während die Frauenkonkurrenz ihre Attraktivität aus dem »Mangel an sicheren Favoritinnen« (»The Independent on Sunday«) bezieht, fasziniert bei den Männern der Klassiker »Andy Murray gegen die großen Drei«. Rafael Nadal (Spanien), Roger Federer (Schweiz) und Novak Djokovic (Serbien) sind bisher spielerisch leicht durchs Turnier gerauscht – die britische Sieghoffnung Murray hatte allerdings auch kaum Mühe. dpa

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