»Zweite Wahl« will auf den ersten Platz

Frankreichs Sozialistenchefin Aubry erklärte Anwartschaft als Kandidatin für das Präsidentenamt

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Nachdem die Vorsitzende der Sozialistischen Partei Frankreichs (PS), Martine Aubry, ihre Anwartschaft für die Präsidentenkandidatur 2012 erklärt hat, lastet auf ihr der Makel einer Ersatzlösung.

Pünktlich am ersten Tag der von der PS für die Zeit vom 28. Juni bis zum 13. Juli festgelegten Frist für die Vorwahl-Kandidaturen trat die Bürgermeisterin von Lille in ihrer Stadt vor Kameras und Mikrofone und rief in Anwesenheit einiger hundert Anhänger aus: »Ich gehe heute vor euch die Verpflichtung zum Sieg 2012 ein!« So viel Enthusiasmus hatte man der 60-Jährigen, der bisher immer fehlender Ehrgeiz für die Eroberung des höchsten Staatsamtes nachsagt wurde, gar nicht mehr zugetraut.

Sie hätte wohl lieber dem aussichtsreichsten Kandidatur-Anwärter Dominique Strauss-Kahn das Feld überlassen, um dessen Wahlkampf zu unterstützen, aber diese Option wurde durch die Vergewaltigungsvorwürfe gegen den ehemaligen Weltwährungsfonds-Präsidenten zunichte gemacht. Jetzt muss Aubry also auch noch mit dem Ruf klarkommen, für die Sozialisten nur »zweite Wahl« zu sein. Sie hat sich schon als Letzte erklärt, denn ihre Mitbewerber in der Partei haben ni...

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