Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Suizidbeihilfe ist keine Option für Ärzte

  • Von Rudolf Henke
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Rudolf Henke, Jahrgang 1954, ist Internist, CDU-Bundestagsabgeordneter und seit 2007 Vorsitzender der Ärztegewerkschaft Marburger Bund.

Nach dem vom Deutschen Ärztetag neu beschlossenen Text für die Berufsordnung der Ärztinnen und Ärzte dürfen Ärztinnen und Ärzte keine Hilfe zur Selbsttötung eines Patienten leisten. Der neue Wortlaut des Paragrafen 16 der ärztlichen Berufsordnung unterstreicht, dass es in dieser Frage keinen Kurswechsel der Bundesärztekammer und des Deutschen Ärztetags gibt. Womöglich noch klarer als bisher unterstreicht die Ärzteschaft, dass es Aufgabe der Ärzte ist, Patienten beizustehen, nicht aber ihnen bei der Selbsttötung zu assistieren: »Ärztinnen und Ärzte haben Sterbenden unter Wahrung ihrer Würde und unter Achtung ihres Willens beizustehen. Es ist ihnen verboten, Patienten auf deren Verlangen zu töten. Sie dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten.« Ich bin froh, dass es für diesen Antrag nach einer intensiven Debatte eine klare und deutliche Mehrheit gegeben hat.

In dieser klaren Absage an Tötung auf Verlangen und ärztliche Suizidassist...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.