Kicken ohne Sexismus

Das Netzwerk »F_in« kämpft seit sieben Jahren gegen Diskriminierung in der Welt des Fußballs

  • Von Jutta Blume
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

»Keine Nationalflaggen, keine sexistischen, homophoben und transphoben Sprüche«, ist an den Eingangstüren des Café »Südblock« am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg plakatiert. Während die deutschen und kanadischen Spielerinnen auf der Leinwand die Nationalhymnen singen, ertönt im Südblock noch laute Discomusik. Den VeranstalterInnen geht es schließlich nur um Fußball, nicht um Patriotismus. Im Inneren des Pavillons ist kein Stehplatz mehr frei, als das Eröffnungsspiel der Frauen-Fußball-WM angepfiffen wird, die Mehrheit der Gäste sind Frauen. Allerdings fiebern – entgegen der erklärten Neutralität des Südblocks – deutlich mehr ZuschauerInnen mit dem deutschen Team mit.

In einer männlich dominierten Welt

Die Spielübertragung im Südblock könnte für das Netzwerk Frauen im Fußball »F_in« unter die Kategorie fallen: »Wie schön, es geht doch!« Auf seiner Internetseite berichtet F_in immer wieder über Ärgerliches und Kurioses sowie Erfr...

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