Werbung

Im Folterclub

Kommentar von Olaf Standke

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

General David Petraeus ist in Washington eine Art Mehrzweckwaffe. Nun soll der bisherige Oberkommandierende in Afghanistan, der schon in Irak die Befehle gab, die CIA übernehmen. Derweil rückt sein Vorgänger Leon Panetta an die Spitze des Pentagon. Beide Berufungen zeigen, dass Militär und Geheimdienste der Supermacht offensichtlich immer enger zusammenrücken. Panetta hat in seiner Zeit in Langley nicht zuletzt daran gearbeitet, die CIA in eine paramilitärische Organisation umzubauen. So sind ihre Agenten an den Drohnenangriffen in Pakistan beteiligt. Petraeus wiederum sammelte als Oberbefehlshaber am Hindukusch umfassende Erfahrungen mit Sondereinsätzen des Geheimdienstes. Er steht für eine weitere Militarisierung der »Firma«. Zuletzt hatte die viel Lob von Barack Obama für ihren Beitrag zur Liquidierung von Al-Qaida-Chef Osama bin Laden erhalten – einer ihrer wichtigsten Erfolge sei das gewesen. Man darf gespannt sein, was der Präsident sagt, wenn die Ermittlungsergebnisse zum Tod zweier Terrorverdächtiger vorliegen, die nach CIA-Verhören starben. Das Justizministerium will jetzt nach langem Zögern doch noch die »harschen« Verhörmethoden des Geheimdienstes untersuchen. Und der scheidende Panetta hat schon vorgebeugt: Mehr Fälle müssten es auch gar nicht mehr werden.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!