Neuer Anlauf in der Pflegedebatte

Bessere Bezahlung und und höhere Wertschätzung für Beschäftigte gefordert

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Einen neuen Anlauf zur gesellschaftlichen Debatte über die Probleme in der Pflege unternehmen jetzt ver.di und die Arbeiterwohlfahrt (AWO). Für ein Memorandum, das am Freitag in Berlin vorgestellt wurde, suchen sie Gleichgesinnte.

Dafür ist in der Pflege selten Zeit.

In dem Papier mit dem Titel »Perspektiven für die Pflege älterer Menschen in Deutschland« werden Grundforderungen für eine notwendige Reform genannt. Dringend verbesserungsbedürftig sei die Situation der Pflegekräfte. Ohne deren Wertschätzung, bessere Bezahlung und Ausbildung könne es keine qualifizierte Pflege geben.

Brigitte Döcker von der AWO berichtete von überraschend großer Nachfrage bei einem neu eingerichteten Online-Pflege-Beratungsportal ihrer Organisation. Das weise darauf hin, dass es von den Kommunen zu wenig fundierte und übersichtliche Informationen gebe. Jedoch wachse die Zahl der Pflegebedürftigen: 2009 waren es 2,34 Millionen Menschen, bis 2030 wird mit mindestens drei Millionen zu rechnen sein. Unter diesen nimmt die Zahl der Alleinlebenden zu, die häufig ohne Verwandte in der Nähe möglichst lange in der eigenen Wohnung bleiben und dort versorgt werden wollen. Döcker forderte, die ambulante Pflege durch Hilfe im Allta...

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