Halber Ausstieg

  • Von Jochen Stay
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Der 46-jährige Umwelt- und Friedensaktivist ist Sprecher der Anti-Atom-Organisation »ausgestrahlt«.

Wenn jemand erklärt, er höre bis 2022 mit dem Rauchen auf, dann wird ihn niemand dafür beglückwünschen und im Lager der Nichtraucher begrüßen. Oder wie es das Hamburger Abendblatt gestern in einem Kommentar zur Energiepolitik ausgedrückt hat: »Der Beschluss ist nicht die Tat selbst.« Deshalb ist es geradezu absurd, wenn beispielsweise der Deutschlandfunk am Donnerstag meldete: »Heute ist Deutschland aus der Atomenergie ausgestiegen.« Besonders deutlich wird dies, wenn Renate Künast in der Energiedebatte im Bundestag vom »ersten Atomausstieg« vor zehn Jahren spricht. Das klingt so, als wären damals alle Meiler stillgelegt und letzten Herbst von der Merkel-Regierung auf die Schnelle neue gebaut worden.

Dabei zeichnete den »Atomkonsens« von 2001 gerade aus, dass da auf den Weiterbetrieb der AKW ein »Ausstiegs«-Etikett geklebt wurde, das eine kürzere Restlaufzeit hatte als die Reaktoren selbst. Nur weil vornehmlich die Grünen damals erk...

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