Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

USA stürmte ins WM-Viertelfinale

Klares und verdientes 3:0 gegen die Mannschaft von Kolumbien

  • Von Ulrike Weinrich und Daniel Gäb
  • Lesedauer: 2 Min.
SINSHEIM/AUGSBURG, 2. Juli (SID/ND) - Die US-Spielerinnen sind mit einer Klasse-Leistung ins Viertelfinale der Frauenfußball-WM gestürmt und haben die Schwedinnen ins Schlepptau genommen. Olympiasieger USA holte am Samstag in Sinsheim mit einem 3:0 (1:0) gegen Kolumbien seinen zweiten Sieg im zweiten Gruppenspiel und bescherte damit auch Schweden den Sprung in die Runde der letzten Acht. Die Skandinavierinnen hatten zuvor in Augsburg Nordkorea 1:0 (0:0) bezwungen. Die Koreanerinnen und Kolumbien sind vorzeitig ausgeschieden.

»Wir müssen daran arbeiten, das Spiel besser zu kontrollieren. Wir haben viele Chancen herausgespielt, waren manchmal richtig gut. Insgesamt bin ich glücklich«, sagte US-Trainerin Pia Sundhage nach dem Duell in Sinsheim. Dabei hatten sich die US-Fußballerinnen sehr überlegen gezeigt. Nicht umsonst wälzten sich einige Kolumbianerinnen nach dem Abpfiff mit Krämpfen auf dem Rasen, nicht umsonst war die überragende Torhüterin Sandra Sepulveda bei den Medien begehrt.

Vier Tage nach dem gelungenen Auftakt gegen Nordkorea (2:0) besiegelten Heather O'Reilly (12.), Joker Rapinoe (50.) und Carli Lloyd (57.) vor 25.475 Zuschauern in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena den verdienten Sieg der USA, der angesichts der vielen Torchancen aber viel zu niedrig ausfiel. Am Mittwoch geht es gegen die punktgleichen Schwedinnen um Platz eins in der hochkarätig besetzten Gruppe C.

Vor den Augen der WM-OK-Chefin Steffi Jones und des DFB-Präsidenten Theo Zwanziger wurde der Weltranglistenerste seiner Favoritenstellung gegen die Nummer 31 aus Südamerika gerecht. Mit druckvollem Spiel drängte das Team der schwedischen Trainerin Pia Sundhage die Kolumbianerinnen weit in die eigene Hälfte. Chancen gab es für die Nordamerikanerinnen quasi im Minutentakt.

Allerdings ging der zweimalige Weltmeister zunächst schlampig mit seinen Gelegenheiten um - allen voran Torjägerin Abby Wambach (7./22./30.), die zuvor in 159 Länderspielen 118 Treffer erzielt hatte. Es entwickelte sich zunehmend ein Duell zwischen den US-Spielerinnen und Torfrau Sepulveda. Die 23-Jährige vereitelte allein in der ersten Halbzeit fünf Großchancen. Beim Führungstreffer der USA durch einen 20-Meter-Schuss von Mittelfeldspielerin O'Reilly aus halbrechter Position in den Winkel war aber auch Sepulveda machtlos.

Nach dem Wechsel platzte der Knoten. Ein goldenes Händchen bewies dabei US-Trainerin Sundhage, die in der Halbzeit Rapinoe einwechselte. Die Flügelflitzerin aus Philadelphia erhöhte kurz nach Wiederanpfiff durch eine schöne Einzelaktion auf 2:0. Rapinoe setzte sich zunächst im Strafraum durch und schloss dann mit einem Rechtsschuss ab. Sieben Minuten später fasste sich Spielmacherin Lloyd ein Herz und ließ mit ihrem Weitschuss aus rund 20 Metern Sepulveda schlecht aussehen.


Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln