Panzerdeal: LINKE will Aufstand der Anständigen

Jan van Aken fordert Abgeordnete auf, den Beschluss des Bundessicherheitsrates zu blockieren

  • Von Wolfgang Hübner
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das von der Bundesregierung abgenickte Panzergeschäft mit Saudi-Arabien stand gestern im Bundestag erneut in der Kritik. Die Linksfraktion forderte von den Abgeordneten einen Aufstand der Anständigen.

Geheimnistuerei und Ausflüchte auf der einen Seite, Empörung auf der anderen Seite – die vom Bundessicherheitsrat befürwortete Lieferung von 200 Kampfpanzern an Saudi-Arabien sorgte gestern für eine scharfe Kontroverse im Bundestag. In einer aktuellen Stunde des Parlaments berief sich der Unionsabgeordnete Joachim Pfeiffer auf Bündnisverpflichtungen und deutsche Interessen und verband mit dem Panzerexport nicht zuletzt die Absicht, Deutschland bei Spitzentechnologien im Geschäft zu halten.

Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Jürgen Tritten sagte, Schwarz-Gelb stelle sich mit dem Panzergeschäft »an die Seite der Despotie«. Deutschland liefere die modernsten Panzer der Welt »an ein autoritäres Regime, das anderen Despoten hilft, an der Macht zu bleiben«. Der Grund für die Leisetreterei der Bundesregierung über den Export scheine das saudi-arabische Öl zu sein. SPD-Chef Sigmar Gabriel wies darauf hin, dass laut Exportrichtlinie die Mensche...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 515 Wörter (3580 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.